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Falk IBEX 40 Cross im Test

Abgelegt unter Gadgets by Redaktion am 28. August 2012

Falk IBEX 40 CrossNavigationsgeräte gibt es mittlerweile recht viele auf dem Markt. Speziell im Bereich der Outdoor-Navigation (Wandern und Fahrrad) gibt es zahlreiche Geräte, die vielversprechend aussehen. Eines dieser Navis ist das IBEX 40 Cross von Falk. Das Gerät kann aber noch viel mehr, es ist in der Variante „Cross“ auch als Navigationsgerät für normale Autos geeignet und bietet entsprechende Zusatzkarten an. In diesem Testbericht soll auf die Vor- und Nachteile des IBEX 40 eingegangen werden.

Verarbeitung und Optik

Display und Rückseite

Zunächst fällt auf, dass das IBEX solide verarbeitet ist. Um das stabile Gehäuse herum, ist eine genoppte Gummierung für besseren Halt in der Hand und dient auch als Stoßschutz. Das Display hat für ein Outdoor-Navi eine ordentliche Größe, insgesamt ist das Gerät aber auch nicht zu groß geraten, was für ein einfaches Handling beim Wandern oder auch für die Montage am Fahrrad wichtig ist. An der Seite des IBEX sind zwei Schhalter untergebracht, einer dient zum Ein/Ausschalten, der andere zur Regelung der Display-Einstellungen wie der Helligkeit. Über den Ein/Aus-Knopf kann das Gerät auch in den Standby-Modus versetzt oder das Display ausgeschaltet werden. Dies ist vor allem wichtig, um Strom zu sparen. Auch die Einstellungen zur Helligkeit helfen dabei, weniger Strom zu verbrauchen. Auch bei 5-10% ist das Display noch ausreichend hell, um damit arbeiten zu können.

Software und Karten

Die Menüführung im IBEX ist wirklich erstklassig. Auch bei erstmaliger Bedienung findet man sich schnell zurecht. Man hat verschiedene Optionen und kann entweder direkt ein Ziel eingeben oder eine Route planen und auch Wegpunkte einzeln angeben. Nach der Berechnung der Route sieht man den Routenverlauf, das Höhenprofil und kann auch eine Demo ablaufen lassen, die die Route „abfährt“. Mittels Alternativrouten kann man die passendste Route finden. Bei der Planung kann man zudem angeben, ob man auf bestimmte Dinge wie Straßen oder Tunnels verzichten möchte.

Das IBEX hat auch einen integrierten Trip-Computer, der Geschwindgkeiten, Höhenmeter und die Wegstrecke misst. Mittels den aufgezeichneten GPS-Punkten kann man seine Touren als GPX-Datei abspeichern und exportieren. Auch der Import bestehender Touren ist im GPX-Format möglich.

Die Radkarten sind beim IBEX sehr detailliert, allerdings sind diese nur für Deutschland vorinstalliert. Bei der „Cross“-Variante sind noch Auto-Karten für Europa mit dabei. In den Auto-Modus wechselt man über einen Menüpunkt, das Gerät startet sich dann komplett neu. Will man wieder in den Outdoor-Modus wechseln, muss man wieder neustarten. Dies ist auf den ersten Blick etwas umständlich, aber in der Regel verwendet man das Gerät entweder im einen oder im anderen Modus.

Problematisch bei den Radkarten sind die fehlenden Karten für die Schweiz und Österreich. Gerade bei Radtouren um den Bodensee steht so schnell ohne Karten da. Die Navigation funktioniert zwar theoretisch noch, wenn man die Tour mittels GPS-Punkten vorgeplant hat, man sieht halt nichts mehr. Zusätzlich Karten für die Schweiz und Österreich sind zwar erhältlich, aber sehr teuer. Die Premium-Outdoor-Karte für die Schweiz kostet 269,90 Euro und die für Österreich 159,90 Euro. Eine Alternative wäre hier Find & Route, ein System was auf OpenStreetMap basiert und für 60 Euro das IBEX mit Europa-Outdoor-Karten aufrüstet. Allerdings ist Find & Route ein eigenständiges System und läuft parallel zur Falk-Software.

MagicMaps – Tour Explorer

MagicMaps - Tour Explorer

Das IBEX 40 unterscheidet sich zum IBEX 30 nur dadurch, dass zusätzlich zum Gerät noch die Desktop-Software MagicMaps beigelegt ist. Hiermit kann man am PC seine Touren planen und auch Tourvorschläge anzeigen lassen. Auch hier sind allerdings nur die Karten für Deutschland beigelegt. Die anderen Länder können aber auch nachgekauft werden, sind aber preislich auch teuer. Österreich kostet 49,90 Euro und die Schweiz gibt es im 3er-Kantons-Bundle ab 179,90 Euro. Mit MagicMaps kann man die geplanten Touren inkl. der Kartendaten an das IBEX-Gerät exportieren.

Fazit

Das Outdoor-Navi Falk IBEX 40 Cross macht einen sehr guten Eindruck und bietet wirklich hochwertige Karten sowie eine gute Navigationsführung. Allerdings ist der Preis für das Gerät mit knapp 500 Euro recht hoch. Zusätzliche Karten sind ebenfalls teuer. Wer allerdings ein Kombigerät sucht, das sowohl Outdoor- als auch Auto-Navigation ermöglicht, kommt um das IBEX nicht herum. Mit Find & Route kann man das Gerät zudem günstig erweitern. Insgesamt ist das IBEX 40 als empfehlenswert einzustufen.

 



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